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	<title>Kommentare zu: Herbert Kollenz: Marmotta</title>
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	<description>Literatur in Heidelberg, Mannheim und der Kurpfalz.</description>
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		<title>Von: efla</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/herbert-kollenz-marmotta/919#comment-111</link>
		<dc:creator>efla</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 10:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>Als ich das Buch las, war mein erster Gedanke, da versucht mal wieder ein alter Bock seine Studentin(nen) zu vernaschen, schl&#228;gt auch noch Kapital aus dieser Geschichte und schreibt anscheinend genau das, was er beruflich macht. Das w&#228;re zu einfach.! 
Zuerst war das viele Italienisch beim Lesen hinderlich, aber die &#220;bersetzung wird gleich nachgeliefert, ohne dass der Leseflu&#223; gest&#246;rt wird. Auch bleibt der kurze, sensible, jedoch intensive Sprachstil bis zum Schlu&#223; erhalten.
Das Ende der Geschichte ist traurig, man fragt sich unwillk&#252;rlich, folgt sie ihm in den Tod? &quot;Dort reichen wir uns die Hand&quot;., das w&#228;re ein schlechter Schlu&#223;gedanke. Je mehr ich gelesen habe, um so sympathischer wurde mir der &quot;Alternde&quot;, er zeigt sich von gro&#223;er Liebe, Z&#228;rtlichkeit, Weisheit und Lebenserfahrung und er gibt der Studentin neuen Lebensmut. Oft wirkt sie reifer als er, so, als w&#252;rde schon eine alte Seele in ihrem noch jungen K&#246;rper leben.
Aber es gibt auch lustige Stellen, z.B. der Vergleich am Anfang S.8 zwischen Sprachkurs und Leben, &quot;man versteht oft nichts, und h&#246;rt doch gerne zu&quot;- das finde ich gelungen. Ebenso das Wortspiel S.17 mit &quot;Miele&quot; und &quot;miele&quot;, Honig, ist h&#246;chst am&#252;sant. Er verliert nie die Geduld mit ihr, hat keine Angst, sich l&#228;cherlich zu machen.
Am sch&#246;nsten ist die Situation unter dem Gewissensbaum, S.156. Da ist sie wirklich eine weise Frau. Vielleicht gibt es sie, solche jungen Frauen, die fr&#252;h &quot;gereift&quot; sind? Auf alle F&#228;lle sind beide au&#223;er dem Altersunterschied v&#246;llig gleichwertig. Sie gehen auf Augenh&#246;he miteinander um. Und dass ein alter Mensch eine zweite Jugend f&#252;r einen jungen Mensch sein kann, finde ich eine wunderbare Idee.!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich das Buch las, war mein erster Gedanke, da versucht mal wieder ein alter Bock seine Studentin(nen) zu vernaschen, schl&#228;gt auch noch Kapital aus dieser Geschichte und schreibt anscheinend genau das, was er beruflich macht. Das w&#228;re zu einfach.!<br />
Zuerst war das viele Italienisch beim Lesen hinderlich, aber die &#220;bersetzung wird gleich nachgeliefert, ohne dass der Leseflu&#223; gest&#246;rt wird. Auch bleibt der kurze, sensible, jedoch intensive Sprachstil bis zum Schlu&#223; erhalten.<br />
Das Ende der Geschichte ist traurig, man fragt sich unwillk&#252;rlich, folgt sie ihm in den Tod? &#8220;Dort reichen wir uns die Hand&#8221;., das w&#228;re ein schlechter Schlu&#223;gedanke. Je mehr ich gelesen habe, um so sympathischer wurde mir der &#8220;Alternde&#8221;, er zeigt sich von gro&#223;er Liebe, Z&#228;rtlichkeit, Weisheit und Lebenserfahrung und er gibt der Studentin neuen Lebensmut. Oft wirkt sie reifer als er, so, als w&#252;rde schon eine alte Seele in ihrem noch jungen K&#246;rper leben.<br />
Aber es gibt auch lustige Stellen, z.B. der Vergleich am Anfang S.8 zwischen Sprachkurs und Leben, &#8220;man versteht oft nichts, und h&#246;rt doch gerne zu&#8221;- das finde ich gelungen. Ebenso das Wortspiel S.17 mit &#8220;Miele&#8221; und &#8220;miele&#8221;, Honig, ist h&#246;chst am&#252;sant. Er verliert nie die Geduld mit ihr, hat keine Angst, sich l&#228;cherlich zu machen.<br />
Am sch&#246;nsten ist die Situation unter dem Gewissensbaum, S.156. Da ist sie wirklich eine weise Frau. Vielleicht gibt es sie, solche jungen Frauen, die fr&#252;h &#8220;gereift&#8221; sind? Auf alle F&#228;lle sind beide au&#223;er dem Altersunterschied v&#246;llig gleichwertig. Sie gehen auf Augenh&#246;he miteinander um. Und dass ein alter Mensch eine zweite Jugend f&#252;r einen jungen Mensch sein kann, finde ich eine wunderbare Idee.!</p>
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