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	<title>Kommentare für Szyllas Lesezeichen</title>
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	<description>Literatur in Heidelberg, Mannheim und der Kurpfalz.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Jun 2011 09:03:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Warum ich 2011 kein Buch verlege. Ein »offener Brief« von Lisette Buchholz, persona Verlag von Klaus Servene</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/warum-ich-2011-kein-buch-verlege-ein-offener-brief-von-lisette-buchholz-persona-verlag/1094#comment-133</link>
		<dc:creator>Klaus Servene</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:03:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ja! Ja?
Was man &quot;Literaturbetrieb&quot; nennt (einen Zweig der viel beschworenen &quot;Kreativwirtschaft&quot;) ist ein Rei&#223;wolf. Der Hunger nach frischem Lesefutter steigt mit der Masse der Neuerscheinungen. Es ist der Hunger der Verlage nach Marktanteilen, der zunimmt, der Hunger der Autorinnen und Autoren nach Wahrnehmung, der Hunger der Leserinnen und Leser nach passendem Stoff. Der wachsende Hunger wird schon immer begleitet von einer grassierenden Ersch&#246;pfung und Markt-M&#252;digkeit bei den Beteiligten, aber diese mir sehr verst&#228;ndliche und auch sympathische &quot;Dekadenz&quot; verteilt sich &#252;ber die Zeit und auf die Protagonisten: Ein Gl&#252;ck f&#252;r die Welt, die mir ohne Menschen und ohne Literatur nicht gefallen w&#252;rde. Die Welt bleibt ein chaotischer Marktplatz, auch wenn der &quot;virtuelle  Handel&quot; k&#252;nftig sicher sogar noch zunehmen wird. Einem Autor, dem von vielen Verlagen eine Absage erteilt wurde, kann man es wohl nicht ver&#252;beln, sein Gl&#252;ck zum Beispiel bei Kindle-Publishing zu suchen. Der Leser hat es heute mehr denn je in der Hand, wen und was er lesen will, und ich bin sicher, dass Verlage wie der Ihre Frau Buchholz, schon jetzt Werke geschaffen hat, die f&#252;r den &quot;Rei&#223;wolf Literaturbetrieb&quot; gar nicht bek&#246;mmlich sind, sprich: solide, gute und vor allem langlebige Werke, die sicher auch l&#228;nger leben werden, als es normalerweise &quot;Backlists&quot; von &quot;normalen&quot; Verlagen tun - da landet man n&#228;mlich schon nach wenigen Jahren in der gro&#223;en Schublade mit der Aufschrift: Vergriffen! Gut, wenn und dass zu diesem Zeitpunkt ein paar hundert oder tausend der vergriffenen Werke in der Welt sind - ohne Verfallsdatum. In diesem Sinn w&#252;nsche ich Ihnen bei Ihrem n&#228;chsten Spaziergang &quot;ein Licht &#252;ber dem Kopf&quot; und ein Leuchten im Verlegerherz!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja! Ja?<br />
Was man &#8220;Literaturbetrieb&#8221; nennt (einen Zweig der viel beschworenen &#8220;Kreativwirtschaft&#8221;) ist ein Rei&#223;wolf. Der Hunger nach frischem Lesefutter steigt mit der Masse der Neuerscheinungen. Es ist der Hunger der Verlage nach Marktanteilen, der zunimmt, der Hunger der Autorinnen und Autoren nach Wahrnehmung, der Hunger der Leserinnen und Leser nach passendem Stoff. Der wachsende Hunger wird schon immer begleitet von einer grassierenden Ersch&#246;pfung und Markt-M&#252;digkeit bei den Beteiligten, aber diese mir sehr verst&#228;ndliche und auch sympathische &#8220;Dekadenz&#8221; verteilt sich &#252;ber die Zeit und auf die Protagonisten: Ein Gl&#252;ck f&#252;r die Welt, die mir ohne Menschen und ohne Literatur nicht gefallen w&#252;rde. Die Welt bleibt ein chaotischer Marktplatz, auch wenn der &#8220;virtuelle  Handel&#8221; k&#252;nftig sicher sogar noch zunehmen wird. Einem Autor, dem von vielen Verlagen eine Absage erteilt wurde, kann man es wohl nicht ver&#252;beln, sein Gl&#252;ck zum Beispiel bei Kindle-Publishing zu suchen. Der Leser hat es heute mehr denn je in der Hand, wen und was er lesen will, und ich bin sicher, dass Verlage wie der Ihre Frau Buchholz, schon jetzt Werke geschaffen hat, die f&#252;r den &#8220;Rei&#223;wolf Literaturbetrieb&#8221; gar nicht bek&#246;mmlich sind, sprich: solide, gute und vor allem langlebige Werke, die sicher auch l&#228;nger leben werden, als es normalerweise &#8220;Backlists&#8221; von &#8220;normalen&#8221; Verlagen tun &#8211; da landet man n&#228;mlich schon nach wenigen Jahren in der gro&#223;en Schublade mit der Aufschrift: Vergriffen! Gut, wenn und dass zu diesem Zeitpunkt ein paar hundert oder tausend der vergriffenen Werke in der Welt sind &#8211; ohne Verfallsdatum. In diesem Sinn w&#252;nsche ich Ihnen bei Ihrem n&#228;chsten Spaziergang &#8220;ein Licht &#252;ber dem Kopf&#8221; und ein Leuchten im Verlegerherz!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Demn&#228;chst in Heidelberg: Ein B&#252;cherregal auf der Stra&#223;e von Patricia</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/demnaechst-in-heidelberg-ein-buecherregal-auf-der-strasse/1072#comment-125</link>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:24:29 +0000</pubDate>
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		<description>Was f&#252;r eine sch&#246;ne Idee!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&#252;r eine sch&#246;ne Idee!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 4. Kleine Buchmesse im Neckartal 6. und 7. M&#228;rz 2010 von Stefan G. Richter</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/4-kleine-buchmesse-im-neckartal-6-und-7-maerz-2010/1008#comment-124</link>
		<dc:creator>Stefan G. Richter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:58:51 +0000</pubDate>
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		<description>Film von der &quot;Kleinen Buchmesse im Neckartal 2010&quot;:
http://www.youtube.com/watch?v=GQrWJERbvQ8</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Film von der &#8220;Kleinen Buchmesse im Neckartal 2010&#8243;:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=GQrWJERbvQ8" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=GQrWJERbvQ8</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mord im Dreierpack von frauenkrimis.net &#187; Blog Archiv &#187; Im Fernsehen: crime time im ZDF</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/mord-im-dreierpack/988#comment-121</link>
		<dc:creator>frauenkrimis.net &#187; Blog Archiv &#187; Im Fernsehen: crime time im ZDF</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 07:56:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=988#comment-121</guid>
		<description>[...] (Gefunden bei Szyllas Lesezeichen) [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] (Gefunden bei Szyllas Lesezeichen) [...] </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Literaturf&#246;rderung im Kulturausschuss von Kreativregion – Barcamp, Kreativwirtschaft, Metropolregion » Blog Archive » Auf-gelesen: Literaturförderung im Kulturausschuss</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/literaturfoerderung-im-kulturausschuss/991#comment-122</link>
		<dc:creator>Kreativregion – Barcamp, Kreativwirtschaft, Metropolregion » Blog Archive » Auf-gelesen: Literaturförderung im Kulturausschuss</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 21:59:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=991#comment-122</guid>
		<description>[...] Kultur war das gro&#223;e Thema beim »Heidelberger Stadtgespr&#228;ch« am Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr, im Theaterkino. Wunderhorn Verleger Manfred Metzner meinte: »Wenn wir ein Literaturhaus h&#228;tten, dann k&#246;nnten wir auch Stipendien vergeben f&#252;r junge Schriftsteller, damit die einmal &#252;ber Heidelberg schreiben«.Vielleicht lohnt es sich, in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Kulturausschussses im Gemeinderat der Stadt Wien zu betrachten &#8230; WEITERLESEN &gt;&gt; [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kultur war das gro&#223;e Thema beim »Heidelberger Stadtgespr&#228;ch« am Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr, im Theaterkino. Wunderhorn Verleger Manfred Metzner meinte: »Wenn wir ein Literaturhaus h&#228;tten, dann k&#246;nnten wir auch Stipendien vergeben f&#252;r junge Schriftsteller, damit die einmal &#252;ber Heidelberg schreiben«.Vielleicht lohnt es sich, in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Kulturausschussses im Gemeinderat der Stadt Wien zu betrachten &#8230; WEITERLESEN &gt;&gt; [...] </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nie mehr zur&#252;ck in dieses Land &#8211; Augenzeugen berichten &#252;ber die Novemberpogrome 1938 von Frank Weithofer</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/nie-mehr-zurueck-in-dieses-land-augenzeugen-berichten-ueber-die-novemberpogrome-1938/986#comment-120</link>
		<dc:creator>Frank Weithofer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:04:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=986#comment-120</guid>
		<description>Ich finde das Buch &quot;Nie mehr zur&#252;ck in dieses Land&quot; eher kontraproduktiv f&#252;r den Umgang der B&#252;rger von heute mit Mitmenschen, die Minderheiten angeh&#246;ren. Als Sch&#252;ler hatte ich eine j&#252;dische Mitsch&#252;lerin verehrt, es konnte auf Grund der bis dahin viel zu sehr zur&#252;ckhaltenden Bundespolitik seit 1949, die eher nur die Schcksalsgruppe der Heimatvertriebenen unterst&#252;tzt hatte, - ich bin Jg. 1961 und Sohn zweier Vertriebener aus unterschiedlichen Regionen - nie ein w&#228;rmeres Verh&#228;ltnis gedeihen. Die Familie, der die Klassenkameradin angeh&#246;rte, stammte aus Polen. Auf Grund dieses eindrucksvollen Erlebnisses hielt ich kategorisch an dem Wunsch fest, dereinst mich mit einer j&#252;dischen Partnerin liieren zu wollen, worauf ich heute noch immer warte. Trotz Mitgliedschaft in Vereinen wie DIG und CJZ, trotz Registratur in J&#252;dischen Internet-Singleb&#246;rsen ist mir bis dato eine Liaison meiner Wunschwahl noch nicht gegl&#252;ckt. 
Dass ich unter diesen Umst&#228;nden nicht mit Jubel aufnehme, wenn noch Ende 2009 ein Buch ver&#246;ffentlicht wird, das von B&#252;rgern handelt, die sich leider weigerten, nach 1945 in Deutschland wieder ihren Wohnsitz zu nehmen, m&#252;sste eigentlich von jedem Menschen mit Gef&#252;hl verstanden werden. Wie Sie sehen, stehe ich eindeutig auf Seite der Exilr&#252;ckkehrer, &#252;ber die ich in jedem Einzelfall gl&#252;cklich bin. 
Ich bin der Meinung, man habe nach Gr&#252;ndung der Bundesrepublik gro&#223;e Fehler gemacht. Viel zu restriktiv verhielt man sich. Besser w&#228;re gewesen, das Augenmerk auf Exilr&#252;ckkehr bzw. Verbleib &#220;berlebender im Land zu richten, statt alte Parteigenossen zu neuen Ehren kommen zu lassen. Jeder, der sich weigerte, aus dem Exil in die alte Heimat zur&#252;ckzukehren bzw. nachtr&#228;glich als &#220;berlebender noch - sinnlos - abgewandert ist, gab den Nazis im nachhinein in diesem Punkte zumindest Recht, und genau dies ist ein fataler Fehler, wenn man an die Mitbestimmung in der Demokratie denkt. Die Betreffenden w&#228;ren eindeutig die allerbesten Demokraten gewesen, deren W&#228;hlerstimme &#228;u&#223;erst wichtig gewesen w&#228;re, sie h&#228;tte man beim Neuaufbau der Demokratie nach 1945 dringend brauchen k&#246;nnen. Ferner bin ich der Meinung, man h&#228;tte sollen zumindest die Sozialdemokraten an der ersten Bundesregierung mit beteiligen, evtl. gar in Form einer Allparteienregierung (nach Modell von 1919/20), und nicht bis Ende 1966 auf der Oppositionsbank ausharren lassen sollen.
Noch in den 1990er Jahren beging der Liberale Ignatz Bubis einen fatalen Fehler, was Normalisierung betrifft. Er h&#228;tte niemals das ihm von Richard v. Weizs&#228;cker angetragene Amt, dessen Nachfolger als Bundespr&#228;sident werden zu sollen, ausschlagen d&#252;rfen, sondern vielmehr die Jahre 1994 bis 1999 unser Staatsoberhaupt sein sollen. Mit seinem Schritt hat auch er auf lange Zeit alten und neuen Nazis Recht gegeben. Gerade in den jungen Jahren nach der Wiedervereinigung h&#228;tte ein Holocaust&#252;berlebender als Bundespr&#228;sident unserem Land zu internationalem Ansehen verhelfen und hiermit einen wichtigen Beitrag zur Normalit&#228;t im Umgang mit einst verfolgten Minderheiten leisten k&#246;nnen. 
Seit dem Tod des charmanten Schlesiers setze ich nun auf Leute wie Michel Friedman, Dieter Graumann, Salomon Korn, Michael Wolffsohn, Henryk M. Broder oder Rafael Seligmann, auf dass einer von ihnen m&#246;ge 2014 Horst K&#246;hler nachfolgen.
Ich jedenfalls h&#228;tte mir die Edition des Buches reiflich &#252;berlegt, zumal seit Ende des Zweiten Weltkrieges fast 65 Jahre vergangen sind. Noch heute betrachten viele B&#252;rger es leider als &quot;richtig&quot;, dass sowohl in der NS-Zeit die &quot;Arisierung&quot; stattgefunden hat, als auch danach eine R&#252;ckgabe an die Ursprungsbesitzer in echter Form kaum verwirklicht wurde und der Verzicht dominierte. Ich selbst betrete keine Gesch&#228;fte, die in Hand der &quot;Arisierer&quot;-Familien geblieben sind.
Die Politik sollte sich vielmehr auf die Karten setzen, auch heute noch die Nachkommen der Betroffenen in unser Land zur&#252;ckzuholen, darum zu werben. Der Oberb&#252;rgermeister meines Wohnortes, im Amt seit 2008, Sozialdemokrat, sagte wenige Monate nach seinem Amtsantritt bei einem Besuch einer Jugendgruppe aus Israel, dass die G&#228;ste &quot;immer willkommen&quot; seien, und &#228;u&#223;erte Zuversicht, dass manche von ihnen vielleicht hier studieren oder auch heiraten werden. Er gab meiner Meinung nach ein richtiges, ein gutes Signal ab. Sein Vorg&#228;nger, Christlich-Sozialer, h&#228;tte diese Worte meiner Einsch&#228;tzung nach nie verloren, denn er war einst im 2. Wahlgang erst auf Rang 1 ger&#252;ckt, und dies mit Hilfe der rechtspopulistischen &quot;Republikaner&quot;. Es ist besch&#228;mend, dass der seinerzeitige Spitzenkandidat der rechten Partei sp&#228;ter zu den Konservativen &#252;bergelaufen war - obendrein ein Justizvollzugsbeamter! -, aber gottlob nicht mehr erneut in den Stadtrat gew&#228;hlt wurde.
All das w&#228;re nie in dieser Form passiert, wenn wir gen&#252;gend Nachkommen Holocaust&#252;berlebender als Mitbestimmende unter uns h&#228;tten. Und f&#252;r mich w&#228;re hinsichtlich meiner privaten Pl&#228;ne auch ein riesiges Hindernis aus dem Weg ger&#228;umt.

Dies - meine Damen und Herren, meine lieben Freunde - sollte man auch dem &quot;Propyl&#228;en&quot;-Verlag und s&#228;mtlichen noch lebenden im Buch Beschriebenen zum &#220;berdenken weiterleiten.
Ich w&#228;re froh, wenn man ein erneutes st&#228;ndiges Miteinander in alten Gefilden, an alten St&#228;tten wieder beginnen und demnach auch einen gedeihlichen Umgang praktizieren k&#246;nnte.
Darauf hoffe ich seit Jahrzehnten!
In diesem Sinne auf einen frohes st&#228;ndiges Wiedersehen
am Strande von Donau, Elbe oder Rhein
shalom masal-tov
D. O.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Buch &#8220;Nie mehr zur&#252;ck in dieses Land&#8221; eher kontraproduktiv f&#252;r den Umgang der B&#252;rger von heute mit Mitmenschen, die Minderheiten angeh&#246;ren. Als Sch&#252;ler hatte ich eine j&#252;dische Mitsch&#252;lerin verehrt, es konnte auf Grund der bis dahin viel zu sehr zur&#252;ckhaltenden Bundespolitik seit 1949, die eher nur die Schcksalsgruppe der Heimatvertriebenen unterst&#252;tzt hatte, &#8211; ich bin Jg. 1961 und Sohn zweier Vertriebener aus unterschiedlichen Regionen &#8211; nie ein w&#228;rmeres Verh&#228;ltnis gedeihen. Die Familie, der die Klassenkameradin angeh&#246;rte, stammte aus Polen. Auf Grund dieses eindrucksvollen Erlebnisses hielt ich kategorisch an dem Wunsch fest, dereinst mich mit einer j&#252;dischen Partnerin liieren zu wollen, worauf ich heute noch immer warte. Trotz Mitgliedschaft in Vereinen wie DIG und CJZ, trotz Registratur in J&#252;dischen Internet-Singleb&#246;rsen ist mir bis dato eine Liaison meiner Wunschwahl noch nicht gegl&#252;ckt.<br />
Dass ich unter diesen Umst&#228;nden nicht mit Jubel aufnehme, wenn noch Ende 2009 ein Buch ver&#246;ffentlicht wird, das von B&#252;rgern handelt, die sich leider weigerten, nach 1945 in Deutschland wieder ihren Wohnsitz zu nehmen, m&#252;sste eigentlich von jedem Menschen mit Gef&#252;hl verstanden werden. Wie Sie sehen, stehe ich eindeutig auf Seite der Exilr&#252;ckkehrer, &#252;ber die ich in jedem Einzelfall gl&#252;cklich bin.<br />
Ich bin der Meinung, man habe nach Gr&#252;ndung der Bundesrepublik gro&#223;e Fehler gemacht. Viel zu restriktiv verhielt man sich. Besser w&#228;re gewesen, das Augenmerk auf Exilr&#252;ckkehr bzw. Verbleib &#220;berlebender im Land zu richten, statt alte Parteigenossen zu neuen Ehren kommen zu lassen. Jeder, der sich weigerte, aus dem Exil in die alte Heimat zur&#252;ckzukehren bzw. nachtr&#228;glich als &#220;berlebender noch &#8211; sinnlos &#8211; abgewandert ist, gab den Nazis im nachhinein in diesem Punkte zumindest Recht, und genau dies ist ein fataler Fehler, wenn man an die Mitbestimmung in der Demokratie denkt. Die Betreffenden w&#228;ren eindeutig die allerbesten Demokraten gewesen, deren W&#228;hlerstimme &#228;u&#223;erst wichtig gewesen w&#228;re, sie h&#228;tte man beim Neuaufbau der Demokratie nach 1945 dringend brauchen k&#246;nnen. Ferner bin ich der Meinung, man h&#228;tte sollen zumindest die Sozialdemokraten an der ersten Bundesregierung mit beteiligen, evtl. gar in Form einer Allparteienregierung (nach Modell von 1919/20), und nicht bis Ende 1966 auf der Oppositionsbank ausharren lassen sollen.<br />
Noch in den 1990er Jahren beging der Liberale Ignatz Bubis einen fatalen Fehler, was Normalisierung betrifft. Er h&#228;tte niemals das ihm von Richard v. Weizs&#228;cker angetragene Amt, dessen Nachfolger als Bundespr&#228;sident werden zu sollen, ausschlagen d&#252;rfen, sondern vielmehr die Jahre 1994 bis 1999 unser Staatsoberhaupt sein sollen. Mit seinem Schritt hat auch er auf lange Zeit alten und neuen Nazis Recht gegeben. Gerade in den jungen Jahren nach der Wiedervereinigung h&#228;tte ein Holocaust&#252;berlebender als Bundespr&#228;sident unserem Land zu internationalem Ansehen verhelfen und hiermit einen wichtigen Beitrag zur Normalit&#228;t im Umgang mit einst verfolgten Minderheiten leisten k&#246;nnen.<br />
Seit dem Tod des charmanten Schlesiers setze ich nun auf Leute wie Michel Friedman, Dieter Graumann, Salomon Korn, Michael Wolffsohn, Henryk M. Broder oder Rafael Seligmann, auf dass einer von ihnen m&#246;ge 2014 Horst K&#246;hler nachfolgen.<br />
Ich jedenfalls h&#228;tte mir die Edition des Buches reiflich &#252;berlegt, zumal seit Ende des Zweiten Weltkrieges fast 65 Jahre vergangen sind. Noch heute betrachten viele B&#252;rger es leider als &#8220;richtig&#8221;, dass sowohl in der NS-Zeit die &#8220;Arisierung&#8221; stattgefunden hat, als auch danach eine R&#252;ckgabe an die Ursprungsbesitzer in echter Form kaum verwirklicht wurde und der Verzicht dominierte. Ich selbst betrete keine Gesch&#228;fte, die in Hand der &#8220;Arisierer&#8221;-Familien geblieben sind.<br />
Die Politik sollte sich vielmehr auf die Karten setzen, auch heute noch die Nachkommen der Betroffenen in unser Land zur&#252;ckzuholen, darum zu werben. Der Oberb&#252;rgermeister meines Wohnortes, im Amt seit 2008, Sozialdemokrat, sagte wenige Monate nach seinem Amtsantritt bei einem Besuch einer Jugendgruppe aus Israel, dass die G&#228;ste &#8220;immer willkommen&#8221; seien, und &#228;u&#223;erte Zuversicht, dass manche von ihnen vielleicht hier studieren oder auch heiraten werden. Er gab meiner Meinung nach ein richtiges, ein gutes Signal ab. Sein Vorg&#228;nger, Christlich-Sozialer, h&#228;tte diese Worte meiner Einsch&#228;tzung nach nie verloren, denn er war einst im 2. Wahlgang erst auf Rang 1 ger&#252;ckt, und dies mit Hilfe der rechtspopulistischen &#8220;Republikaner&#8221;. Es ist besch&#228;mend, dass der seinerzeitige Spitzenkandidat der rechten Partei sp&#228;ter zu den Konservativen &#252;bergelaufen war &#8211; obendrein ein Justizvollzugsbeamter! -, aber gottlob nicht mehr erneut in den Stadtrat gew&#228;hlt wurde.<br />
All das w&#228;re nie in dieser Form passiert, wenn wir gen&#252;gend Nachkommen Holocaust&#252;berlebender als Mitbestimmende unter uns h&#228;tten. Und f&#252;r mich w&#228;re hinsichtlich meiner privaten Pl&#228;ne auch ein riesiges Hindernis aus dem Weg ger&#228;umt.</p>
<p>Dies &#8211; meine Damen und Herren, meine lieben Freunde &#8211; sollte man auch dem &#8220;Propyl&#228;en&#8221;-Verlag und s&#228;mtlichen noch lebenden im Buch Beschriebenen zum &#220;berdenken weiterleiten.<br />
Ich w&#228;re froh, wenn man ein erneutes st&#228;ndiges Miteinander in alten Gefilden, an alten St&#228;tten wieder beginnen und demnach auch einen gedeihlichen Umgang praktizieren k&#246;nnte.<br />
Darauf hoffe ich seit Jahrzehnten!<br />
In diesem Sinne auf einen frohes st&#228;ndiges Wiedersehen<br />
am Strande von Donau, Elbe oder Rhein<br />
shalom masal-tov<br />
D. O.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Heinrich-Vetter-Literaturpreis 2009 – Preistr&#228;ger stehen fest von Torunsky, Jürgen</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/heinrich-vetter-literaturpreis-2009-preistraeger-stehen-fest/983#comment-119</link>
		<dc:creator>Torunsky, Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 05:27:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=983#comment-119</guid>
		<description>Ich m&#246;chte auf eine Veranstaltung hinweisem: 
Die Gewinnerin des Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreises 2009 in der Sparte Lyrik,
die Autorin Angela-Marcella Gerstmeier,  liest am Sonntag 11.10. 2009 aus ihrem gerade in der Edition L im Czernik-Verlag, Hockenheim, erschienenen Buch: “Mein Herz singt erst am Wasser“.
Es handelt sich um eine Buchvorstellung mit Performance
Musik: Arnd Dumont und Kaja Torunsky
Veranstaltungsort am 11.10.2009 um 14 Uhr:

sanctclara &#214;kumenisches Bildungszentrum
3. Stock (Aufzug vorhanden)
B 5, 19, 68159 Mannheim

mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
J&#252;rgen Torunsky</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte auf eine Veranstaltung hinweisem:<br />
Die Gewinnerin des Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreises 2009 in der Sparte Lyrik,<br />
die Autorin Angela-Marcella Gerstmeier,  liest am Sonntag 11.10. 2009 aus ihrem gerade in der Edition L im Czernik-Verlag, Hockenheim, erschienenen Buch: “Mein Herz singt erst am Wasser“.<br />
Es handelt sich um eine Buchvorstellung mit Performance<br />
Musik: Arnd Dumont und Kaja Torunsky<br />
Veranstaltungsort am 11.10.2009 um 14 Uhr:</p>
<p>sanctclara &#214;kumenisches Bildungszentrum<br />
3. Stock (Aufzug vorhanden)<br />
B 5, 19, 68159 Mannheim</p>
<p>mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
J&#252;rgen Torunsky</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was bildet den Arbeiter? &#8211; 100 Jahre Arbeiterliteratur von Daniel M</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/was-bildet-den-arbeiter-100-jahre-arbeiterliteratur/974#comment-118</link>
		<dc:creator>Daniel M</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 11:50:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=974#comment-118</guid>
		<description>Immer wieder muss ich f&#252;r einen kurzen Augenblick stutzen wenn ich in Texten &#252;ber die historische Arbeiterbewegung von der &quot;SAP&quot; lese ;)
Aber schon klar: Gemeint ist nat&#252;rlich kein Software-Konzern, sondern die &quot;Sozialistische Arbeiterpartei&quot;. Das wird mir dann auch immer nach ein paar Sekunden bewusst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder muss ich f&#252;r einen kurzen Augenblick stutzen wenn ich in Texten &#252;ber die historische Arbeiterbewegung von der &#8220;SAP&#8221; lese <img src='http://lesezeichen.szylla.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Aber schon klar: Gemeint ist nat&#252;rlich kein Software-Konzern, sondern die &#8220;Sozialistische Arbeiterpartei&#8221;. Das wird mir dann auch immer nach ein paar Sekunden bewusst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mannheim-Krimi: Die Vergessenen von Kehl Verlag</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/mannheim-krimi-die-vergessenen/961#comment-117</link>
		<dc:creator>Kehl Verlag</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:50:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=961#comment-117</guid>
		<description>Das Wichtigste habe ich vergessen:

»Mannheim-Krimi«, Band 2 »Die Vergessenen« erscheint Mitte September 2009.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Kehl Verlag</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wichtigste habe ich vergessen:</p>
<p>»Mannheim-Krimi«, Band 2 »Die Vergessenen« erscheint Mitte September 2009.</p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
Kehl Verlag</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mannheim-Krimi: Die Vergessenen von Kehl Verlag</title>
		<link>http://lesezeichen.szylla.net/mannheim-krimi-die-vergessenen/961#comment-116</link>
		<dc:creator>Kehl Verlag</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:47:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezeichen.szylla.net/?p=961#comment-116</guid>
		<description>Hallo Herr Trasch&#252;tz,

der Titel von Herrn Morawek wurde durch die gro&#223;e Nachfrage vorgezogen.

Sein 1 . Titel »Die Partie« ist momentan vergriffen, wird aber mit der Neuerscheinung neu aufgelegt.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Kehl Verlag</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Trasch&#252;tz,</p>
<p>der Titel von Herrn Morawek wurde durch die gro&#223;e Nachfrage vorgezogen.</p>
<p>Sein 1 . Titel »Die Partie« ist momentan vergriffen, wird aber mit der Neuerscheinung neu aufgelegt.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
Kehl Verlag</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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