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Mittwoch, der 07.
Januar 2009
Im neuen Jahr präsentiert die »Initiative Buchkultur« ihren monatlichen Stammtisch in neuer Form. Jeder Abend beginnt mit einem Fachvortrag. Experten/-innen berichten aus ihrem Alltag und beleuchten dabei jeweils einen Aspekt der Verbindung ihrer Tätigkeit mit dem Medium Buch. So ensteht im Verlauf dieser Reihe eine »kleine Enzyklopädie« der Buchkultur. Im Anschluß an die Vorträge ist Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den Referenten.
Zum Auftakt am 14. Januar 2009 berichtet der Autor Meinrad Braun vom »Schreiben«. Diese und alle weiteren Veranstaltungen jeweils Mittwochs um 19.00 Uhr im »Engels am Theater« (Pfalzbau), Obergeschoß, Kaiser-Wilhelm-Straße 39, 67059 Ludwigshafen. Hier das Programm für 2009
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Zentralbibliothek im Stadthaus N 1: Geschlossen vom 24. bis zum 31. Dezember 2008.
Kinder- und Jugendbibliothek sowie Musikbibliothek im Dalberghaus (N 3,4): Geschlossen vom 24. Dezember 2008 bis zum 3. Januar 2009. Ausnahmsweise öffnen beide Bibliotheken am Samstag, 10. Januar 2009, von 10.00 bis 14.00 Uhr.
Mobile Bibliothek: Vom 22. Dezember 2008 bis zum 8. Januar 2009 fährt die Mobile Bibliothek die Haltestellen in den Stadtteilen nicht an.
Zweigstelle Feudenheim: Geschlossen vom 22. Dezember 2008 bis zum 5. Januar 2009.
Zweigstelle Friedrichsfeld: Geschlossen vom 29. Dezember 2008 bis zum 8. Januar 2009.
Zweigstelle Herzogenried: Die Bibliothek bleibt wegen der Sanierung des Gebäudes – nach derzeitigem Stand – bis mindestens Ende Februar 2009 geschlossen.
Zweigstellen Käfertal und Neckarstadt-West: Geschlossen vom 29. Dezember 2008 bis zum 9. Januar 2009.
Zweigstellen Neckarau und Vogelstang: Geschlossen vom 23. Dezember 2008 bis zum 5. Januar 2009.
Zweigstelle Rheinau: Geschlossen vom 23. bis zum 31. Dezember 2008.
Zweigstelle Sandhofen: Geschlossen vom 22. Dezember 2008 bis zum 7. Januar 2009.
Zweigstelle Schönau: Geschlossen vom 24. Dezember 2008 bis zum 9. Januar 2009.
Zweigstelle Seckenheim: Geschlossen ab 24. Dezember 2008. Im Januar erfolgt der Umzug vom Übergangsdomizil Seckenheimer Schloss zurück in das sanierte Alte Rathaus Seckenheim. Die Eröffnung dort ist – nach derzeitigem Stand – am 2.
Februar 2009 vorgesehen.
Angegeben ist jeweils der erste und der letzte Schließungstag. [Quelle: Stadt MA 15.12.08]
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Für das freie Zimmer mit besonderem Ausblick im Turm der Alten Feuerwache in Mannheim gibt es nun drei Kandidaten: Die Autoren Torsten N. Siche, Antje Wagner und Andrea Karimé hoffen darauf, dort im April 2009 als Mannheimer Stadtschreiber für Kinder- und Jugendliteratur mit einem zusätzlichen Preisgeld von 3000 Euro einzuziehen. Eine Experten-Jury nominierte sie für den »Feuergriffel« aus einem Kreis von insgesamt 59 Autoren.
Aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland kamen die Bewerbungen für dieses Stipendium. Jeder Autor schickte an die Stadtbibliothek, unter deren Federführung das Projekt läuft, das Exposee für eine Story, die während des Mannheim-Aufenthaltes entstehen soll. Lutz Jahre, kommissarischer Leiter des Fachbereichs Bildung: »Wir freuen uns sehr, dass nach unserem bundesweit ersten Stadtschreiberstipendium für Kinder- und Jugendliteratur 2007 der »Feuergriffel« jetzt erneut auf große Resonanz gestoßen ist. Allein 13 Bewerbungen kamen aus dem Raum Berlin, wo sich eine neue junge Literaturszene zu etablieren scheint. Den weitesten Weg mit über 11.000 km Luftlinie hatte übrigens eine Bewerbung aus Uruguay.« Die Bandbreite der eingereichten Ideen – meist Buchveröffentlichungen – reichte von historischen Romanen über Fantasy-Romane bis hin zu Theaterstücken und Hörspielen. (weiterlesen…)
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Bei Daniel Moraweks Mannheim Krimi handelt es sich um den Siegertext des Autorenwettbewerbs, den der Kehl Verlag 2007 ausgeschrieben hatte; »Schachmatt« sollte das Buch ursprünglich heißen – aus Gründen des Titelschutzes ist es jetzt im Dezember 2008 als »Die Partie« erschienen.
Ein Erpresser benutzt die Quadrate der Mannheimer Innenstadt als Spielbrett für eine mörderische Schachpartie. Ihm das Handwerk zu legen ist Sache von Leonard Kimski, einem ehemaligen SEK-Einsatzgruppenleiter, der nach einem Disziplinarverfahren wieder als Kommissar im Dezernat für Tötungs- und Vermisstenfälle des Mannheimer Präsidiums gelandet ist. Die Journalistin Eva del Monte arbeitet an einem Artikel über den wahren Alltag in einer Mordkommission, als sie in die Ereignisse hineingezogen wird. Es gibt eine historische Parallelhandlung in den Jahren 1761 bis 1789 um den Kurfürsten Carl Theodor und Geheimgesellschaften der Aufklärung; die historischen Bezüge reichen in den aktuellen Entführungsfall hinein.
Der Plot ist sauber konstruiert; die Handlungsstränge laufen logisch ineinander. Die Figuren sind anscheinend streng nach einem imaginären Handbuch für Krimiautoren organisiert; der Protagonist und seine Helfer auf der einen – der Antagonist und seine Kumpanen auf der anderen Seite. So werden sie auf bezeichnende Weise auch bei der Buchpräsentation vorgestellt. Diese Figurenkonstellation wird in beiden Handlungssträngen konsequent durchgehalten. Wir erleben einen Kommissaren, der aus Protest gegen seiner alt68ger Hippie-Vater Polizeibeamter geworden ist und einen liebeskranken Kurfürsten beim unbefriedigenden Sex, fast dazu entschlossen, sich umbringen zu lassen, weil er für den Freitod zu feige ist. (weiterlesen…)
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Das »Killy Literaturlexikon« ist ein Standardwerk der deutschen Literaturwissenschaft. Nicht nur Wissenschaftler und Studierende, auch Kritiker und Literaturinteressierte schätzen das verlässliche Nachschlagewerk, das nun in einer zweiten, vollständig überarbeiteten Auflage im Verlag de Gruyter erscheint.
Der Heidelberger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann wird als Herausgeber des Lexikons am Montag, 15. Dezember 2008, um 20.00 Uhr im Palais Boisserée am Germanistischen Seminar die ersten drei Bände (von insgesamt 13 vorgesehenen) vorstellen und sich anschließend der Diskussion über Aufbau und Anlage, Nutzen und Grenzen des Lexikons stellen.
Mit ihm diskutieren der Mitherausgeber (der ersten drei Bände) Prof. Dr. Helmuth Kiesel, der Schriftsteller Michael Buselmeier und der Kritiker Michael Braun. Braun hat den Lexikoneintrag über Buselmeier verfasst. (weiterlesen…)
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Ein Pilotprojekt des Kulturamts Mannheim mit Oberstufen-Schülerinnen und Schülern des Peter-Petersen-Gymnasiums, Mannheim-Schönau.
Lesen und Schreiben gelten als grundlegende Kulturtechniken, ohne die eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben nur eingeschränkt möglich ist. Ob zur Erfüllung von Grundbedürfnissen oder zur berechtigten Teilhabe an den vielfältigen Prozessen der zunehmend wichtiger werdenden Bildungs- und Wissensgesellschaft – die elementaren Techniken des Lesens und Schreibens sind primäre Erfolgsfaktoren dafür.
Am 5. und 6. Dezember findet als Pilotprojekt des Kulturamts eine erste Mannheimer Schreibwerkstatt mit professionellen Autoren und Dozenten statt, deren Ziel es sein soll, über die Vermittlung rein kommunikativer Schreibtechnik hinaus, sich dem literarischen Schreiben zu widmen und in die Geheimnisse von Erzählkunst und Kurzprosa einzuführen.
Diese zweitägige Werkstatt wird für die etwa zwölf bis 14 Schülerinnen und Schüler in erster Linie ergebnisorientiert ausgerichtet sein, so dass jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer nach diesen beiden Tagen sein »eigenes Werk« an Kurzprosa vorlegen kann. Die beiden Autoren fungieren in zwei alternierenden Gruppen wechselweise als Ratgeber und Coaches, die ihre reichen Erfahrungen als Literaten einbringen und mit Tipps und Tricks die jungen Schriftstellerinnen und Schriftsteller zum Gelingen deren Prosa anleiten werden, ohne sich unmittelbar in den jeweiligen eigen-kreativen Prozess der jungen Menschen einzuschalten. (weiterlesen…)
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Mannheim Krimis kommen jetzt auch aus der Eifel. Im zweiten Stock des »Kriminalhauses« in Hillesheim residiert der KBV-Verlag. Hier erscheinen Bücher von Jacques Berndorf, Jürgen Alberts, Burkhard Ziebolz und vielen anderen Meistern der Kriminalliteratur. Bisher wurden Ziebolz Fälle - »Morgensterns Erkenntnis« und »Riesen und Zwerge« durch Hans Fröhlich und Hans-Jörg Meyer von der Braunschweiger Kripo gelöst. In seinem neuesten Krimi »Im tiefsten Dunkel« verlagert sich die Handlung nach Mannheim und Umgebung.
Vor Jahren tauchte Liam Coubert unter, weil er im Piemont mit einer Serie grausamer Morde an jungen Frauen in Verbindung gebracht wurde. Tatsächlich ist er der einzige, der den Mörder kennt, ohne ihm aber etwas nachweisen zu können. Jetzt ist Coubert wieder da. Im alten Wasserturm mitten in Mannheim hat er Zuflucht und Ruhe gefunden – unter falschem Namen, mit neuer Identität, mit der Trost spendenden Nähe seiner Bibliothek. Aber die Vergangenheit holt ihn ein. Jemand mordet in seiner unmittelbaren Nähe nach genau dem gleichen schrecklichen Muster wie damals. Es wird immer klarer, dass zwischen ihm und dem Killer ein dunkles Band existiert, das schon in ferner Vergangenheit geknüpft wurde. Eine alte Handschrift wird ihm zugespielt, offenbar ein überaus kostbarer, zeitgenössischer Kommentar zum »Grafen von Monte Christo«, dem berühmten Werk Alexandre Dumas´, und Liam folgt der Spur, die ihn schließlich in die schreckliche Finsternis eines mittelalterlichen Labyrinths unter dem Hambacher Schloss führt.
Burkhard Ziebolz: Im tiefsten Dunkel Kartoniert, KBV Taschenbücher Bd.194 KBV Krimi 300 S. ISBN 3-940077-40-2 ISBN 978-3-940077-40-0
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In der vorweihnachtlichen Zeit findet am Samstag, 13. Dezember, von 10 bis15 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadthaus N 1 ein großer Bücherflohmarkt statt. Verkauft werden Romane, Bücher aus unterschiedlichen Sachgebieten und Kinderliteratur - eine bunte Auswahl für Schnäppchen-Jäger! Versüßt wird der Bücherkauf durch Plätzchen und Punsch. (Presseamt MA 1.12.08)
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»Rache ist Blutwurst« mag Jo Arnold gedacht haben als sie mit »Limesblut« im Revier der Bergstrassen-Krimis von Manfred H. Krämer zu »wildern« begann. Sie wildert nicht wirklich sondern erweitert das Spektrum auf kollegiale Weise in das Gebiet zwischen Darmstadt - Michelstadt - Erbach - Höchst und Bürstadt.
Oberkommissar Gröllich und seine junge Kollegin Kommissarin Flügel müssen den Mord an einem Geschichts- und Erdkundelehrer aufklären. Der Hobby-Archäologe wird mit der eigenen Schaufel erschlagen im Wald bei seinem Wohnort Hirschbach gefunden. Neben dem Toten findet die Polizei einige römische Münzen. Schnell wird klar, dass der Lehrer bei seinen Ausgrabungen auf mehr gestoßen sein muss, als römische Keramikscherben. Es werden Aufzeichnungen aus dem Dreißigjährigen Krieg in seiner Wohnung gefunden, die den Schluss zulassen, dass der Lehrer gezielt auf der Suche nach einem in dieser Zeit gefundenen und wieder verschollenen Römerschatz war.
Der Gärtner des Erbacher Grafen, eine junge Engländerin, die ein brutales Action-Spiel programmiert, und ein Körperplastinator treten in Erscheinung. Eine weitere Leiche und etliche Verdächtige erschweren die Arbeit der Ermittler. Die Beamten stellen dabei fest, dass der Odenwald eine ganz eigene Welt für sich ist und nicht so simpel, wie es die Landbevölkerung vermuten lässt.
Die gebürtige Mannheimerin Jo Arnold lebt heute in Wald-Michelbach ist Mitglied bei den »Mörderischen Schwestern«, der deutschen Sektion von »sisters in crime«. Kriminalgeschichten veröffentlichte sie bisher in diversen Anthologien; »Himmel und Erde oder Rache ist Blutwurst« gehört zu den besten Geschichten, die die »Mannheimer Morde« zu bieten haben. Mit »Lapislazuli«, »Indigolight« und »Kobalt« publizierte sie drei eigenständige Romane um den exzentrischen Multimillionär N.D. Tucker in der »Omega-Trilogie«. Jo Arnold sieht ihr Schreiben beeinflusst von E.A. Poe, Stephen King, Frank Herbert, Wolfgang Hohlbein, Ray Bradburry und Larry Niven.
Ihr erster Bergstrassen-Krimi »Limesblut« erscheint am 18. Dezember 2008.
Jo Arnold: Limesblut. Der Bergstrassen-Krimi Bd. 4. Kehl Verlag, Hamm am Rhein. Dezember 2008 ISBN 978-3-935651-31-8 ISBN: 3935651317
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»HÄRESIE MOL KENNEDY DES MACHE.« Aus Ostheim vor der Rhön im Bayrischen Regierungsbezirk Unterfranken kommen nicht nur »Bionade« in diversen Geschmacksrichtungen und Ostheimer Leberkäse mit Muskat in der Kopfnote, im dort ansässigen Engstler Verlag erscheinen auch die literarischen Leckerbissen des Heidelberger Autors Jörg Burkhard. Er funkt subversiven »Niederfrequenz-Salat« und ist seit Jahrzehnten einer der aktivsten Vorkämpfer für hundekot-freie Neckarwiesen in Heidelberg.
»wenn von hohen gierungsvertretern wieder einmal ein ratten und schmeißfliegenruf ertönt wie donnerbalkenhall werden die föhnfrisierten herrschaften sicher nicht begreifen wer wohl die kloaken die scheißhaufen sind.« Sein neuestes Opus: »Rheinmetall« könnte auch als Kommentar zur aktuellen »Finanzkrise« gelesen werden. »BLEIBE IM ALDI UND NÄHRE DICH REDLICH«.
Jörg Burkhard: RHEINMETALL. Verlag Peter Engstler 2008 ISBN 978-3-929375-82-4. 134 S.
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